Was ist FIP? 

Zuerst die gute Nachricht: 

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Was ist jetzt FIP? 

FIP ist eine Diagnose, die das Ende des Katzenlebens vorhersagt. Meist geht es den Tieren schon so schlecht, dass die Tierärzte diese noch vor Ort erlösen.

Doch auf dem Markt tut sich was. So gibt es bereits in China ein Medikament gegen FIP, welches in Amerika zugelassen worden ist.

In Deutschland ist das Medikament leider noch nicht zugelassen. Jedoch wird an dem Mittel bereits geforscht. Frau Prof. Dr. Katrin Hartmann von der Medizinischen Kleintierklinik an der LMU München forscht z.B. an der Zulassung für das Corona Gegenmittel und hat aktuell eine Genehmigung für Ihre Studie erhalten, die sich mit einem Medikament in Tablettenform beschäftigt, das dem molekularen Aufbau von GS ähnelt. 

Links zum aktuellen Spiegel-Magazin Interview

 

FIP (feline Infektiöse Peritonitis)  -

eine Erkrankung, die kaum ein Katzenbesitzer kennt.

 

80% aller Katzen tragen bereits den sogenannten Erreger für FIP in sich.

Dieser heisst: feline Coronavirus. 

 

Doch solange das feline Coronavirus nicht in der Katze mutiert, ist von der Erkrankung nichts zu sehen. Erst durch Stress oder ein nicht intaktes Immunsystem kann das Virus mutieren und sich zu dem tödlichen Virus FIP verändern.

Diese Viruserkrankung befällt nur Katzen und war bisher immer tödlich. Das trifft auf 5% aller Katzen mit dem felinen Coronavirus zu.  

Das Virus mutiert unter bestimmten Voraussetzungen und in bestimmten Altersgruppen von Katzen. Die Mutation ist abhängig vom Alter, dem Immunstatus, der genetischen Anfälligkeit des infizierten Tieres, der Aggressivität des Infektionsstammes und der Infektionsmenge.

Katzen, die gemeinsam in Gruppenhaltung auf engem Raum gehalten werden und bei denen ein häufiger Wechsel stattfindet, wie z.B. in Tierheimen, Katzenzuchten oder Katzenpensionen, sind häufiger von einer FIP-Erkrankung betroffen.Die Erkrankung befällt vor allem junge Katzen unter 1 Jahr und ältere Katzen, deren Immunsystem abbaut. Das feline Coronavirus wird zuerst über den Nasen-/Rachenraum aufgenommen. Das kann ebenso bei einer gemeinsam genutzten Katzentoilette der Fall sein oder bei gemeinsam genutzten Fressnäpfen, wie auch Draußen in der freien Natur bei der Beschnüffelung von Kothaufen.

 

Wichtig ist dabei anzumerken:

Das mutierte FIP-Virus selbst ist nicht übertragbar. Weder von Katze zu Katze noch von Katze zu Mensch oder von Katze zu Hund.

 

Die aufgenommenen Coronaviren setzen sich im Dünndarm an die Oberfläche von Darmzellen, in die sie anschließend eindringen. Sie vermehren sich in diesen Zellen und zerstören sie dabei. Die dabei frei werdenden Viren infizieren anschließend neue Zellen und werden mit dem Kot ausgeschieden.

 

Bei 5-10% der Katzen, die mit dem Coronavirus infiziert sind kommt es Tage oder aber auch Jahre nach der Infektion zur Mutation des Virus zum FIP-Virus.

 

Nach circa 14 Tagen der Mutation hat sich das Virus im Körper der Katze verbreitet. Das Immunsystem wehrt sich und versucht mit Antikörpern gegen Erkrankung anzukämpfen. Dabei entstehen sogenannte „Antigen-Antikörper-Komplexe. Diese Komplexe wiederum und die durch das FIP-Virus veränderten Reaktionen des Immunsystems verursachen die Mehrzahl der Symptome.

 

Somit ist es nicht das Virus selbst, welche die Symptome produziert, es ist der Abwehrmechanismus, der zu diesen Symptomen führt.

Erste Symptome zeigen sich wenige Wochen bis maximal 18 Monate nach der Mutation.

Die Veränderung der Katze fällt Ihnen als Halter zunächst nicht auf. Erst wenn die Katze wankt, einen dicken Bauch bekommt oder das Fressen einstellt, wird der Katzenhalter hellhörig.

 

Einmal ausgebrochen war FIP bisher tödlich, meist innerhalb weniger Tage bis Wochen.

 

Die klinischen Symptome dieser Viruserkrankung sind sehr unterschiedlich und hängt davon ab, welche Organe betroffen sind. Dabei unterscheidet der Tierarzt zwischen einer trockenen, feuchten oder neurologischen FIP:  Folgende Organe sind hauptsächlich betroffen : V.a. Darm, Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse, Augen und zentrales Nervensystem.

In ihnen wird eine Entzündung von Gefäßen und Organhäuten ausgelöst, die zu erheblichen Organschäden und Flüssigkeitsabsonderungen führt. Die Organe versagen und es kommt zu Fieber, welches medikamentös bisher nicht beeinflussbar war, und veränderten Blutwerten der betroffenen Organe.

Die erkrankte Katze hört auf zu fressen, zeigt sich apathisch und nimmt in kürzester Zeit stark ab. Bei vielen Katzen kommt es zu Flüssigkeitsansammlungen vorwiegend in Bauch- oder Brustraum, was zu einem vergrößerten Bauchumfang führen kann.

Zu möglichen weiteren Symptomen gehören Gelbsucht, Durchfall, Erbrechen, Augenentzündungen, Atemnot und neurologische Symptome.

 

Die Diagnose einer FIP Erkrankung wird zuerst durch eine Blutabnahme und möglichst einem Ultraschallbild, einer Röntgenaufnahme und einer Punktion bestimmt.

 

Bei dem heute möglichen „FIP-Test“ handelt es sich um einen Nachweis von Antikörpern gegen das feline Coronavirus (Bauchfellentzündung).

Katzen, die einen Corona Titer anzeigen, müssen nicht unbedingt an FIP erkranken.

 

Dieser Nachweis allein ist kein Grund die Katze einzuschläfern.

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Die Diagnose FIP stellt sich letztlich nur aus dem Gesamtbild von Symptomen und Laborergebnissen zusammen. Stimmen die Symptome und sind spezifische Laborwerte entsprechend verändert, geht der Tierarzt davon aus, dass es sich um eine FIP-Erkrankung handelt

 

Bisher war es so, dass erkrankte Katzen noch eine Zeit mit Antibiotika, Kortikosteroide und Fiebersenker über Wasser gehalten wurden. In der Regel starben bzw. sterben die Katzen aber innerhalb von wenigen Tagen an den Folgen der Erkrankung.

 

Zum Schutz vor FIP gibt es eine Impfung, die lokal am Eintrittsort (Tropfen die in die Nase geträufelt werden) eine Immunität auslösen und so eine Aufnahme des Virus verhindern soll. Sie kann ab der 16. Woche verabreicht werden. Allerdings sollten die jungen Katzen vor der Anwendung der Impfung getestet werden.

Ist das Tier da bereits positiv, lohnt sich eine Impfung nicht mehr. Die Impfung an sich ist jedoch sehr umstritten.

Studien zufolge liegt der Schutz zwischen 0% und 80%. Geimpfte Tiere erscheinen im Corona-Antikörpertest positiv.

 

Sobald Sie Auffälligkeiten an Ihrer Katze beobachten, gehen Sie bitte zum Tierarzt. Ihre Katze sollte unbedingt einem Tierarzt vorgestellt werden. Es kann sich jederzeit auch um eine andere Krankheit handeln.

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Solltest Du die Diagnose FIP befürchten oder erhalten, wende Dich gern an uns.

Wir helfen Dir weiter.

FIP-Hilfe-Deutschland e.V.